Endlich! Zehn ausführliche Interviews geführt, alle bereits transkribiert, also in in Textform gebracht. Aber nun? Wie weiter?

Es waren gute Gespräche aufgrund eines funktionierenden Leitfadens gewesen. Der eine Interviewte hatte ausführlich erzählt, war bei der dritten Frage jedoch kurz angebunden gewesen. Der andere Interviewte brachte spannende, aber lange Geschichten zu gerade dieser dritten Frage. Wie finde ich trotz dieser Unterschiede das zugrundeliegende Gemeinsame? Und ist das überhaupt notwendig? Welche Auswertungsmethoden möglich sind, wurde im im Methodenseminar erörtert. Doch die abstrakten Beschreibungen in den hierzu empfohlenen Lehrbüchern sind entsetzlich - einfach unlesbar! 

 

 

 

 

Wie werte ich die  Vielfalt an Gedanken, dieses Meer an Wörtern und Sätzen aus? Wie analysiere ich diese Gespräche? Wie aus dieser Arbeitslähmung (eine Methode anwenden müssen, aber nicht wissen, wie) rauskommen? Wie die extrahierten Ergebnisse in die Masterarbeit einbauen? Welche Aspekte sollen sich auf welche Teile der Theorie beziehen? Wo bleibt der berüchtigte rote Faden?

Fragen über Fragen. Und: Hilfe, ich hab nur mehr sechs Wochen Zeit!

 

Die gewählten Methoden zur Analyse von Gesprächen hängen in erster Linie von der Forschungsfrage und der (begründeten) Methodik zur Gewinnung der empirischen Daten ab. Ob es in Ihrem Fall günstiger ist, eine Themenanalyse durchzuführen oder eine qualitative Inhaltsanalyse, diskutiere ich mit Ihnen, zeige Ihnen, wie Sie energie- und zeitraubende Irrwege vermeiden und Sie begleite im Rahmen eines Coachings. Gemeinsam finden wir schlüssige Wege des Textauswertens und Integrieren die Ergebnisse in den Gesamtzusammenhang Ihrer Arbeit.

 

Dr. Reinhard Neumeier

(Juni 2016)

 

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